22.09.2017 - LSB Sachsen-Anhalt

Neue Spitzensportförderung in Sachsen-Anhalt

Holger Stahlknecht (li.) und Andreas Silbersack stellten auf einer Pressekonferenz in Magdeburg die künftige Spitzensportförderung für das Land Sachsen-Anhalt vor.
Holger Stahlknecht (li.) und Andreas Silbersack stellten auf einer Pressekonferenz in Magdeburg die künftige Spitzensportförderung für das Land Sachsen-Anhalt vor.
Sachsen-Anhalts Sportminister Holger Stahlknecht (li.) und der Präsident des LSB Sachsen-Anhalt, Andreas Silbersack, haben gestern (21.9.) in Magdeburg die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe Spitzensport vorgestellt.

Zusätzliche hauptamtliche Stützpunktleiter, eine attraktive Trainerförderung, Sportstipendien für studierende Leistungssportler und eine Unterstützung der Kommunen Halle und Magdeburg für die Sportanlagen sind die Eckpfeiler. Das Landes Sachsen-Anhalt bekennt sich damit klar zum Spitzensport.

Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg. Die Weichen sind gestellt, aber bis wir den Bahnhof erreicht haben, wird es vielleicht zehn Jahre dauern. Wir haben eine Erfolgsgeschichte von morgen geschrieben", sagte Sportminister Holger Stahlknecht zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppe.

Das ist heute ein wichtiger Tag für den Sport in Sachsen-Anhalt. Das Land bekennt sich klar zum Leistungssport, in einem Maße, wie es der Bund hoffentlich nach der Bundestagswahl auch tut“, ergänzte LSB-Präsident Andreas Silbersack. Die hiermit erzielte Vernetzung der Sportförderung von Bund und Land könne Symbolcharakter für andere Bundesländer haben, so Silbersack.

Die Arbeitsgruppe Spitzensport wurde nach den Olympischen Spielen 2016 ins Leben gerufen, um die Bedingungen für den Spitzensport im Land zu analysieren und Vorschläge zur Optimierung zu erarbeiten. In zahlreichen Sitzungen entstand so das Modell für den Spitzensport in Sachsen-Anhalt, das sich auf die Schwerpunktsportarten Rudern, Kanu, Schwimmen und Leichtathletik konzentriert.

Doch das jetzt Verkündete soll keinesfalls als Alleingang Sachsen-Anhalt verstanden werden. Stattdessen sehen die handelnden Akteure darin die notwendige Unterstützung und Flankierung der bundesdeutschen Leistungssportstrukturreform, die auch an in Sachsen-Anhalt Veränderungen mit sich bringen wird.

Die Akteure sind, und das ist wohl bisher einmalig in der Bundesrepublik Deutschland, alle am Leistungssport beteiligten, das Sportministerium, das Bildungsministerium, der Landessportbund, der Olympiastützpunkt, die leistungssporttragenden Vereine und ausgewiesene Fachleute wie der ehemalige Weltklasseschwimmer Paul Biedermann vom SV Halle oder Bernd Berkhahn, Trainer der erfolgreichen Schwimmer vom SC Magdeburg. Berkhahn schwärmte von der Zusammenarbeit: „Ich empfand die Arbeitsweise unwahrscheinlich konstruktiv und ergebnisorientiert.

Die wichtigsten Ergebnisse der AG Spitzensport:

  • Einführung von vier hauptamtlichen Stützpunktleitern ab August 2017 bis Dezember 2020 (zusätzliche Landesmittel 214.000 Euro pro Jahr, 3,5 Stellen)

  • Einführung eines Attraktivitätsprogramms für Trainerinnen und Trainer des Trainerpools ab 2019 (geplante zusätzliche Landesmittel 100.000 Euro pro Jahr)

  • Überführung des Pädagogischen Leistungssportpersonals in den Trainerpool ab August 2020 (geplante zusätzliche Landesmittel 400.000 Euro pro Jahr)

  • Einführung eines Sportstipendiums für Leistungssportler an Universitäten und Hochschulen des Landes ab 2019 (geplante zusätzliche Landesmittel 72.000 Euro pro Jahr)

  • Unterstützung von Kommunen mit Landesleistungszentren bei der Finanzierung der Trainingsstätten ab 2019 (Halle und Magdeburg, bis zu 50.000 Euro zusätzliche Landesmittel pro Jahr).




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