26.09.2017 - DKV | kanu.de

Kanu-Slalom: Gold und Silber für Deutschland zum WM-Auftakt

Lisa Fritsche
Lisa Fritsche
Bei den Weltmeisterschaften im Kanu-Slalom in Pau (Frankreich) hat das Team des Deutschen Kanu-Verbandes zum Auftakt Gold und Silber in den Mannschaftswettbewerben gewonnen.

Weltmeisterinnen wurden am Fuße der Pyrenäen die Damen im Kajak-Einer. Weltcup-Gesamtsiegerin Ricarda Funk (Bad Kreuznach), Jasmin Schornberg (Hamm) und Lisa Fritsche (Halle/S.) paddelten im Wildwasserstadion von Pau die schnellste Zeit und blieben fehlerfrei. Das deutsche Trio gewann vor den Mannschaften Österreichs und Australiens. „Der Lauf lief sehr gut und flüssig, wir konnten alle konstant weiterfahren, trotzdem war es sehr schwer einzuschätzen, wo wir am Ende liegen werden“, fand Ricarda Funk, die mit ihren Teamkolleginnen bereits als vierte von 17 Mannschaften auf den Kurs gegangen waren. Jasmin Schornberg empfand es als „cool, dass wir die ganzen anderen Teams noch beobachten und mitfiebern konnten und dass es am Ende wirklich keiner mehr geschafft hat, davor zu fahren. Wir haben uns mega gefreut!“ Lisa Fritsche schätzte mit Blick auf die österreichische Konkurrenz, die sich eine Berührung leistete, ein, „dass es am Ende wichtig war, Null zu fahren. Wir können echt zufrieden sein, das war ein guter Start in die WM!

Silber gewannen die Herren im Canadier-Zweier mit Robert Behling/Thomas Becker (Schkopau), Kai und Kevin Müller (Halle/S.) sowie den amtierenden Weltmeistern Franz Anton/Jan Benzien (Leipzig). Trotzdem war Franz Anton am Ende ein wenig traurig: „Schade, dass nur vier Teams am Start waren und das Rennen deswegen keine offizielle Weltmeisterschaft war. Das schmälert den Erfolg doch ein wenig.“ Das sah auch Disziplincoach Eric Mendel so, „trotzdem hätten alle vier Teams aufgrund ihrer Qualität auch aufs Podest fahren können. Die Berührung von Robert und Thomas war schade, aber die Franzosen waren wirklich stark und haben zu Recht gewonnen.“ Auch für Franz Anton war die eine Berührung auf der „Autobahn“, einem ohne die ganz großen Schwierigkeiten gehangenen reinen Mannschaftskurs, letztlich entscheidend. „Insgesamt hatten wir aber einen sehr flüssigen Lauf, waren sehr eng beieinander, haben ununterbrochen Gas geben können. Es war auch interessant, mal mit dem Mannschaftsfinale in die WM zu starten, so hat man einen guten Einstieg und kann sich dann aufs Einzel konzentrieren.“ Bronze gewann die Mannschaft der Slowakei.

Im Ziel glaubte auch die deutsche Canadier-Einer-Mannschaft mit Sideris Tasiadis (Augsburg), Franz Anton und Nico Bettge (Leipzig) Bronze gewonnen zu haben. Doch nach Analyse des Videosignals wurde dem französischen Team noch eine Berührung und damit zwei Strafsekunden gestrichen. Die Gastgeber holten Bronze, dem DKV-Team blieb Rang vier. Gold ging an die Slowakei vor Großbritannien. Die Kajak-Herren-Mannschaft mit Sebastian Schubert (Hamm), Alexander Grimm (Augsburg) und Fabian Schweikert (Waldkirch) paddelte beim Sieg des tschechischen Teams auf den fünften Rang. Silber gewann Frankreich, Bronze Slowenien. Siebte wurden Andrea Herzog, Lena Stöcklin (Leipzig) und Birgit Ohmayer (Augsburg) in der Canadier-Einer-Mannschaft der Damen. Hier standen Großbritannien, Australien und Tschechien auf dem Podest.

Die Weltmeisterschaften werden morgen mit den Qualifikationsläufen im Canadier-Zweier und Kajak-Einer der Herren sowie im Canadier-Einer der Damen fortgesetzt. Nach einem weiteren Qualifikationstag am Donnerstag mit Damen Kajak-Einer und Herren Canadier-Einer werden in den morgigen Kategorien am Freitag die ersten Einzelmedaillen vergeben.

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